Angelika Kölbl - Unsere Landratskandidatin

Der Mensch im Mittelpunkt

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Fast jeder hat heute eine Meinung, was richtig und falsch ist, und einige sagen sie unüberlegt, lauthals und beleidigend in Medien wie Facebook, Twitter oder Instagram. Umso wichtiger ist mir, ruhig und besonnen zu sein. Wir müssen nicht „jede Sau durchs Dorf zu treiben“. Zuhören, nachdenken, dann entscheiden. Mit mir als Landrätin bekommen Sie eine sehr sozial engagierte Frau, betriebswirtschaftlich geschult, die es gewöhnt ist, ihre Vorstellungen im Team erfolgreich umzusetzen. Aber immer auch darauf bedacht möglichst alle mitzunehmen. Sozial, pragmatisch, direkt.

Ich will mit allen engagierten Menschen im Landkreis parteiunabhängig ohne Scheuklappen und Vorbehalte konstruktiv mit anderen zum Wohle unserer Region und ihrer Bewohner zusammenarbeiten. Ich will Neues aus Forschung und Entwicklung annehmen und umzusetzen, wenn es uns das Zusammenleben erleichtert und unsere Umwelt und die Region schützt. Dafür stehe ich.

Meine wichtigsten Programmpunkte.

Bezahlbarer Wohnraum:

Alle Ressourcen im Landkreis müssen genutzt werden, um den Menschen in der Nähe ihrer Arbeitsplätze bezahlbare Wohnungen zur erschwinglichen Mieten zu ermöglichen. Dazu muss auch die Kreiswohnbau beitragen. Eine Vernetzung mit den Unternehmen vor Ort (Werks- und Betriebswohnungen) ist ebenso unverzichtbar wie die Einbindung der Sozial- und Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Kommunen. Der Landkreis hat Verbindung-und Netzwerkfunktion und muss mit gutem Beispiel vorangehen. Am wichtigsten ist, ein Netzwerk dafür zu schaffen, dass es im ganzen Landkreis für die Einwohner ein Angebot an bezahlbaren Wohnungen gibt. Dabei geht es nicht nur um den Neubau. Kreative Ideen sind gefragt zur Sanierung von Bestandsobjekten, für Senioren-Wohngemeinschaften, Lehrlingswohnungen.

Klima:

Der Landkreis soll mit erneuerbaren Energien energieautark werden. Ich werde mich für einen Wettbewerb der Kommunen einsetzen mit Zuschüssen durch den Landkreis: „Unser Dorf ist klimafreundlich.“ Das ist aber nur ein Aspekt. Es geht um die Förderung von und die Teilnahme an Forschungsprojekten – Stichwort „Grüner Wasserstoff“, enenergieautarkes Wohnen, Planen und Nutzen der kostbaren Bodenressourcen, Unterstützung der Kommunen und Ideenwerkstatt für alle, Co2-Einsparung und den umfassenden Ausbau des Radwegenetzes im Landkreis Mühldorf

Ich bin keine Freundin wohlklingender Phrasen oder Panikmacherei. Meine Vorstellung ist: machen was geht , so schnell, konstruktiv und transparent wie möglich. Und dort wo etwas nicht geht, nach Alternativen suchen. Und zwar anders als bisher, über den Tellerrand hinaus!

Gesundheit:

Die Fusion der Kliniken ist richtig, aber bisher stehen die Kosten im Mittelpunkt. Mitarbeiter und Patienten kommen zu kurz. Sie müssen aber im Mittelpunkt stehen. Dazu gehören auch bezahlbare Wohnungen für Ärzte und Pflegepersonal. Installation des Pflegestützpunktes. Versorgung der Region mit Hausärzten und Fachärzten.

Ziel muss sein, dass alle Bewohner des Landkreises in jeder Phase ihres Lebens auf eine gute, unbürokratische Versorgung und Hilfe zählen können, sei es im Bereich Kinderbetreuung, Gesundheit, Pflege und betreutem Wohnen. Oder auch, wenn etwas unvorhergesehenes eintritt wie eine Krankheit.

Infrastruktur des Landkreises:

Straßen und Brücken müssen saniert und an einigen Stellen auch ausgebaut werden. Wo es nur geht müssen Kommunen in ihren Aufgaben unterstützt werden, z.B. Schwimmbäder erhalten bleiben.

Bildungspolitik:

Es wurde gute Vorarbeit geleistet, das gilt es auszubauen. Stichworte: Campus, Forschungsstätten, Musikschulen, Erwachsenenbildung, soziale Einrichtungen, Förderung von Geschichtswissen in den Kommunen. Es müssen mehr Anreize geschaffen werden für Sozialpädago-gen und Erzieher, sich im Landkreis niederzulassen.

Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV):

Hier muss es eine Zusammenarbeit mit angrenzen-den Landkreisen geben. Ziel: umweltfreundlicher Stundentakt in jede Kommune. Unterstützung der Kommunen bei ihren eigenen Möglichkeiten und in ihrem Bedarf. Und ganz besonders wichtig, endlich respektvoller Umgang mit allen Menschen durch Barrierefreie Angebote, gleich ob Bus, Bahn, Landkreiseinrichtungen.

Digitalisierung der Kommunen und des Landkreises:

Das muss schneller gehen. Betriebe sind auf schnelle leistungsfähige Internetverbindungen angewiesen, aber auch die Bürgerinnen und Bürger. Es soll bald möglich sein, fast alle Behördengänge über das Internet zu erledigen. Gründung eines Co-Creation-Lab auf Landkreisebene. Gleichzeitig muss neben dem Datenschutz sichergestellt wer-den, dass niemand benachteiligt wird, der den digitalen Fortschritt nicht nutzen kann.

Den zahlreichen Vereinen als Motoren unseres gesellschaftlichen Miteinanders muss größtmögliche Aufmerksamkeit und Unterstützung gelten.

Mein Ziel ist das Miteinander, ein respektvoller Umgang untereinander, Anstand, der Mensch im Mittelpunkt , ein weiterhin familienfreundlicher Landkreis in dem wir alle gerne leben, egal was das Leben sonst für uns bereit hält.

Angelika Köbl

  • Familie: 49 Jahre alt, verheiratet, volljähriger Sohn

  • Beruf: Sparkassenbetriebswirtin, Sparkasse Wasserburg

  • politisch: SPD Kreisvorsitzende (seit 2017), Ortsvereinsvorsitzende SPD

  • Ehrenamt: AWO Kreisverband Mühldorf, Haus der Begegnung, Eigenheimerverein Mühldorf, Sterntaler e.V. Waldkraiburg, VdK, Blaskapelle Altmühldorf, Verdi, Frauen helfen Frauen e.V. und bei der Freiwilligen Feuerwehr Mühldorf uvm.

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